Promillerechner powered by mpu-koeln.de

Schätzt deinen möglichen Blutalkoholwert und den ungefähren Abbau auf Basis deiner Eingaben, als Spanne und nicht als exakte Zahl.

Geschlecht
Gewicht
kg
Größe (genauer)
cm
Trinkbeginn
Uhr
Trinkende
Uhr
Trinkdauer
5,0
Alkohol 0,0 Gramm
0,00‰
Typischer Spitzenwert
Noch keine Eingaben

Wähle Getränke aus und trage die Eckdaten ein.

Getränke auswählen

Verlauf

Die Linie zeigt den typischen Verlauf, der helle Streifen die Spanne zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Rechenszenario. Die Getränke sind in der Reihenfolge deiner Klicks gleichmäßig über die Trinkdauer verteilt. Zahlen und Diagramm stammen aus derselben Rechnung.

Einordnung nach Promillewert

Bereich Typische Wirkung Wichtige Hinweise
0,00 – 0,29 ‰ Oft geringe subjektive Wirkung, aber erste Leistungsänderungen sind möglich. Auch niedrige Werte können Aufmerksamkeit, Einschätzung und Sicherheit beeinflussen.
0,30 – 0,49 ‰ Enthemmung, leichte Selbstüberschätzung, sinkende Konzentration. Risiken werden häufig unterschätzt. Reaktionsfähigkeit kann bereits messbar sinken. Ab 0,3 ‰ kann bei Ausfallerscheinungen oder einem Unfall schon eine Straftat vorliegen (relative Fahruntüchtigkeit).
0,50 – 0,79 ‰ Deutlich schlechtere Reaktion, unsicherere Einschätzung von Tempo, Abstand und Gefahr. Im Straßenverkehr besonders kritisch. Typisch sind Fehleinschätzungen und zu spätes Reagieren. Im Auto ist ab 0,5 ‰ eine Ordnungswidrigkeit erfüllt (§ 24a StVG). In der Probezeit und unter 21 gilt 0,0 ‰ (§ 24c StVG).
0,80 – 1,09 ‰ Koordination, Spurhalten, Blickführung und Gleichgewicht sind merklich beeinträchtigt. Deutlich erhöhtes Unfallrisiko. Komplexe Situationen werden schlechter verarbeitet.
1,10 – 1,59 ‰ Starke Beeinträchtigung von Steuerungsfähigkeit, Urteilsvermögen und Wahrnehmung. Im Auto gilt ab 1,1 ‰ absolute Fahruntüchtigkeit (Straftat). Auf dem Fahrrad liegt diese Grenze bei 1,6 ‰.
1,60 – 1,99 ‰ Sehr starke Ausfallerscheinungen, deutliche Kontrollverluste und massive Fehleinschätzung. Ab 1,6 ‰ ordnet die Behörde regelmäßig eine MPU an, auch nach einer Radfahrt. Eine MPU ist auch bei wiederholten Alkoholfahrten möglich.
2,00 – 2,49 ‰ Schwere Störungen von Motorik, Sprache, Gleichgewicht und Orientierung. Verlangsamung und Enthemmung können gleichzeitig auftreten. Sturzrisiko, Erbrechen, Erinnerungslücken und gefährliche Fehleinschätzungen sind deutlich wahrscheinlicher.
2,50 – 2,99 ‰ Sehr schwere Alkoholisierung mit massiven Koordinationsstörungen, Verwirrtheit und starker körperlicher Beeinträchtigung. Akut gefährlicher Bereich. Bewusstseinseintrübung, Kontrollverlust und medizinische Komplikationen sind möglich.
3,00 – 4,00 ‰ Extrem schwere Alkoholisierung mit hohem Risiko für Bewusstlosigkeit, Atemprobleme und lebensbedrohliche Vergiftung. Notfallbereich. Hier besteht ein erhebliches Risiko für Koma, Aspiration und schwere medizinische Folgen.
So wird gerechnet: Widmark-Formel (Alkohol in Gramm geteilt durch Körpergewicht mal r). Gibst du deine Größe an, wird r nach Seidl et al. (2000) berechnet, sonst gilt 0,7 für Männer und 0,6 für Frauen. Vom Alkohol gehen 10 bis 30 % als Resorptionsdefizit ab, der Abbau liegt bei 0,1 bis 0,2 ‰ pro Stunde ab Trinkbeginn. Typisch gerechnet wird mit 10 % und 0,15 ‰ pro Stunde. Cocktails sind nach IBA-Standardrezept angesetzt, der Gin Tonic ist grob geschätzt. Das bleibt eine Näherung: Essen, Trinkgeschwindigkeit, Gewöhnung, Stoffwechsel und Medikamente können zu anderen Ergebnissen führen, und die Abbaurate lässt sich für eine einzelne Person nicht bestimmen.