MPU-Grund · Alkohol
MPU wegen Alkohol. Was jetzt wirklich zählt.
Ob Auto, Fahrrad oder E-Scooter: Nach einer Trunkenheitsfahrt will die Führerscheinstelle wissen, ob Sie Trinken und Fahren künftig sicher trennen.
- Erstgespräch kostenlos
- Einzelberatung, keine Gruppe
- Köln oder online
- 30+ Jahre Erfahrung im Team
Wo stehen Sie gerade?
Tippen Sie an, was passt. Wir melden uns persönlich.
Dann ist jetzt der beste Zeitpunkt.
Wer früh handelt, hat mehr Möglichkeiten. Wir schauen uns Ihren Fall kostenlos an und sagen Ihnen, was Sie jetzt tun können.
Gut, dass Sie sich jetzt kümmern.
Die Sperrfrist ist Zeit, die Sie für Nachweise und Vorbereitung nutzen können. Wir planen das mit Ihnen, damit am Ende alles zusammenpasst.
Kein Grund zur Panik.
Schicken Sie uns das Schreiben. Wir erklären Ihnen in Ruhe, welche Fristen laufen und was als Nächstes zählt.
Das ist kein Endpunkt.
Wir sehen uns das Gutachten mit Ihnen an, finden heraus, woran es lag, und bereiten den nächsten Versuch richtig vor.
Oder direkt anrufen: 0221 272 58 970
Kurz gesagt
Eine MPU wegen Alkohol wird regelmäßig ab 1,6 Promille angeordnet, bei wiederholten Alkoholfahrten auch darunter.
- Geprüft wird nicht die Tat, sondern ob sich Ihr Umgang mit Alkohol stabil verändert hat.
- Je nach Befund brauchen Sie einen Abstinenznachweis oder können kontrolliertes Trinken belegen.
- Die Vorbereitung dauert meist 3 bis 12 Monate. Sie können schon während der Sperrfrist beginnen.
- Häufigster Anlass
- Fahrt mit 1,6 ‰ oder mehr
- Rechtsgrundlage
- § 13 Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV)
- Prüfung nach
- A-Kriterien, Hypothesen A1–A4
- Typische Nachweise
- Urin- oder Haaranalyse, 6 bis 15 Monate
Alkohol-MPU im Überblick
Worauf der Gutachter bei Alkohol schaut.
Tippen Sie auf einen Punkt. Genau diese Themen arbeiten wir in der Vorbereitung mit Ihnen auf.
Prüfbereich 01 · A-Kriterien
Trinkgeschichte
Der Gutachter prüft, ob Sie Ihr früheres Trinken realistisch und widerspruchsfrei schildern. Ihre Angaben werden mit der Akte und dem Blutalkoholwert abgeglichen. Ein hoher Promillewert spricht für Gewöhnung an Alkohol, das muss Ihre Schilderung erklären können.
Typische Fragen im Gespräch
- Wie viel haben Sie am Tattag getrunken, und passt das zu Ihrem Wert?
- Wie hat sich Ihr Trinken über die Jahre entwickelt?
- Ab wann war es aus heutiger Sicht zu viel?
So bereiten wir Sie vor
Wir rekonstruieren Ihre Trinkgeschichte mit Ihnen anhand der Akte, damit Ihre Angaben schlüssig sind und zum Befund passen.
Prüfbereich 02 · A-Kriterien
Gründe des Trinkens
Entscheidend ist, ob Sie verstehen, wozu Alkohol Ihnen gedient hat: zum Abschalten, gegen Stress, für Geselligkeit oder um Probleme zu verdrängen. Wer die Auslöser nicht kennt, kann sie auch nicht dauerhaft vermeiden.
Typische Fragen im Gespräch
- Was hat Ihnen Alkohol damals gegeben?
- In welchen Situationen haben Sie mehr getrunken?
- Was machen Sie heute stattdessen?
So bereiten wir Sie vor
In Einzelgesprächen arbeiten wir die inneren und äußeren Auslöser heraus und formulieren sie in Ihren eigenen Worten.
Prüfbereich 03 · A-Kriterien
Trinken und Fahren trennen
Der Gutachter will nachvollziehen, warum Sie sich trotz Alkohol ans Steuer gesetzt haben und wie Sie das heute sicher ausschließen. Allgemeine Vorsätze reichen nicht, gefragt sind konkrete, überprüfbare Regeln.
Typische Fragen im Gespräch
- Warum sind Sie an dem Abend trotzdem gefahren?
- Wie stellen Sie heute sicher, dass das nicht wieder passiert?
- Was tun Sie, wenn Sie unerwartet fahren müssten?
So bereiten wir Sie vor
Wir entwickeln mit Ihnen klare Regeln für Alltag, Feiern und Notfälle, die Sie im Gespräch begründen können.
Prüfbereich 04 · A-Kriterien
Veränderung
Welche Veränderung nötig ist, hängt von der Einordnung nach den Kriterien ab. Bei A1 und A2 wird Abstinenz verlangt, bei A3 kann kontrolliertes Trinken genügen. Belegt wird das mit Haar- oder Urinanalysen, die lückenlos sein müssen.
Typische Fragen im Gespräch
- Seit wann trinken Sie nicht mehr, oder wie trinken Sie heute?
- Wie haben Sie die Umstellung geschafft?
- Wer in Ihrem Umfeld weiß davon?
So bereiten wir Sie vor
Wir klären, welche Hypothese bei Ihnen in Frage kommt, und planen die Nachweise so, dass sie rechtzeitig vollständig sind.
Prüfbereich 05 · A-Kriterien
Rückfallschutz
Zum Schluss zählt, ob die Veränderung stabil ist. Sie sollten Ihre persönlichen Risikosituationen benennen können und wissen, wie Sie darauf reagieren. Ein früher Warnhinweis und ein Plan dafür überzeugen mehr als die Aussage, es werde nie wieder passieren.
Typische Fragen im Gespräch
- Welche Situationen sind für Sie heute riskant?
- Was tun Sie, wenn auf einer Feier Druck entsteht?
- Woran würden Sie einen Rückfall früh erkennen?
So bereiten wir Sie vor
Wir erarbeiten einen konkreten Rückfallplan und prüfen ihn in der MPU-Simulation.
Ihr Weg zur Alkohol-MPU
- Was passiert
- Anordnung, Fragestellung und Fristen der Behörde lesen, Akteneinsicht nehmen.
- Ihre Aufgabe
- Schreiben der Behörde und Strafbefehl bereithalten.
- Unsere Unterstützung
- Wir prüfen die Unterlagen und erklären, was die Fragestellung bedeutet.
- Was passiert
- Einordnung nach den A-Kriterien: Abhängigkeit, Abstinenz nötig oder kontrolliertes Trinken.
- Ihre Aufgabe
- Offen über Ihren Konsum sprechen.
- Unsere Unterstützung
- Wir ordnen Ihren Fall ein und leiten daraus den Zeitplan ab.
- Was passiert
- Haar- oder Urinanalysen bei einem anerkannten Labor, lückenlos über die nötige Dauer.
- Ihre Aufgabe
- Termine einhalten, Belege sammeln.
- Unsere Unterstützung
- Wir sagen Ihnen, wann Sie starten und wie lange es dauern muss.
- Was passiert
- Einzelsitzungen zu Trinkgeschichte, Auslösern und Veränderung.
- Ihre Aufgabe
- Ehrlich hinschauen, Aufgaben zwischen den Sitzungen.
- Unsere Unterstützung
- Wir begleiten Sie, bis Sie Ihre Geschichte sicher erzählen können.
- Was passiert
- Probegespräch unter realen Bedingungen, durch einen anderen Psychologen aus dem Team.
- Ihre Aufgabe
- Das Gespräch einmal komplett durchspielen.
- Unsere Unterstützung
- Wir besprechen danach jede Schwachstelle.
- Was passiert
- Medizinischer Teil, Leistungstest und psychologisches Gespräch bei der Begutachtungsstelle.
- Ihre Aufgabe
- Termin wahrnehmen, Nachweise mitbringen.
- Unsere Unterstützung
- Wir stimmen den Termin mit Ihnen ab und bereiten den Tag vor.
MPU-Quiz · 2 Minuten
Wie gut sind Sie vorbereitet?
Typische Fragen zu Ablauf, Abstinenz, Kriterien und Begutachtung. Mit Erklärung nach jeder Antwort.
Rechner · kostenlos
Wann darf ich wieder fahren? Ihr Zeitplan in 1 Minute.
Wählen Sie Ihr Delikt und Ihre Lage. Sie sehen sofort, ab wann Sie realistisch wieder fahren können und was den Weg verkürzt.
Orientierung aus den Beurteilungskriterien und unserer Praxis. Ihren genauen Zeitplan erstellen wir im kostenlosen Erstgespräch.
Orientierung aus den Beurteilungskriterien und unserer Beratungspraxis. Keine Garantie: Am Ende entscheiden Gutachter und Behörde. Ihre Angaben verlassen Ihren Browser nicht.
Abstinenzrechner · kostenlos
Abstinenzrechner Alkohol: Wie lange müssen Sie abstinent sein?
Ein paar Fragen nach den Beurteilungskriterien. Sie sehen Ihren Richtwert in Monaten und wann Ihr Nachweis vollständig ist.
Light-Version nach den Beurteilungskriterien. Ihre genaue Einordnung prüfen wir im kostenlosen Erstgespräch.
Orientiert an den Beurteilungskriterien (Hypothesen A1–A3, D1–D3), nach denen alle Begutachtungsstellen arbeiten. Die Einordnung trifft am Ende der Gutachter. Ihre Angaben verlassen Ihren Browser nur, wenn Sie sie uns schicken.
Selbst ausprobieren
Promille-Rechner: Was droht bei welchem Wert?
Schieben Sie den Regler auf Ihren Wert und sehen Sie, welche Folgen in der Regel gelten.
Die Werte zeigen die Regel. Was in Ihrem Fall gilt, klären wir im kostenlosen Erstgespräch.
‰
Ab 1,6 ‰
Die Behörde ordnet in der Regel eine MPU an (§ 13 FeV). Das gilt auch auf dem Fahrrad oder E-Scooter.
Allgemeine Rechtslage für Pkw beim ersten Verstoß. Ersetzt keine Rechtsberatung.
Ihre Situation
Welcher Fall trifft auf Sie zu?
Wählen Sie Ihren Fall: Sie sehen sofort Grenzen, Folgen und Ihren Weg zurück.
Anordnung bei Fahranfängern
- In der Probezeit und bis 21 gilt 0,0 ‰ (§ 24c StVG).
- Ab 0,5 ‰ gelten zusätzlich die allgemeinen Regeln, ab 1,1 ‰ das Strafrecht.
- Ab 1,6 ‰ oder bei Wiederholung folgt in der Regel die MPU.
Folgen und Strafen
- Verstoß gegen 0,0 ‰: 250 € und 1 Punkt
- Aufbauseminar für Fahranfänger
- Probezeit verlängert sich auf vier Jahre
- Ab 1,1 ‰: Straftat, Entziehung mit Sperrfrist
Ihr Weg zurück
oft in 3 bis 9 Monaten
Realistisch, wenn:
- keine weiteren Delikte
- keine Wiederholungstat
- Aufbauseminar abgeschlossen
- kein Hinweis auf eine fortgeschrittene Alkoholproblematik (A2)
Auch ohne Auto betroffen
- E-Scooter sind Kraftfahrzeuge: 0,5 ‰ Ordnungswidrigkeit, ab 1,1 ‰ Straftat.
- Mit dem Fahrrad liegt die Grenze der absoluten Fahruntüchtigkeit bei 1,6 ‰.
- Ab 1,6 ‰ verlangt die Führerscheinstelle auch von Radfahrern ein MPU-Gutachten.
Folgen und Strafen
- Ohne fristgerechtes Gutachten droht der Entzug der Fahrerlaubnis
- Die Behörde kann das Radfahren selbst untersagen
- Beim E-Scooter dieselben Folgen wie mit dem Auto
Ihr Weg zurück
oft in 3 bis 9 Monaten
Realistisch, wenn:
- keine weiteren Delikte
- keine Wiederholungstat
- Trinkverhalten nachvollziehbar verändert
Die Promillegrenzen
- Ab 0,3 ‰ Straftat, wenn Ausfallerscheinungen oder ein Unfall hinzukommen.
- Ab 0,5 ‰ Ordnungswidrigkeit, auch ohne Ausfallerscheinungen.
- Ab 1,1 ‰ immer Straftat nach § 316 StGB.
- Ab 1,6 ‰ Regelfall für die MPU nach § 13 FeV.
Folgen und Strafen
- Ab 0,5 ‰ beim ersten Mal 500 €, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
- Ab 1,1 ‰ Geld- oder Freiheitsstrafe, 3 Punkte
- Entziehung mit Sperrfrist von mindestens sechs Monaten
- Neuerteilung ab 1,6 ‰ nur mit positivem Gutachten
Ihr Weg zurück
3 bis 9 Monate, mit Abstinenz 6 bis 15
Realistisch, wenn:
- keine Wiederholungstat
- je nach Einordnung kontrolliertes Trinken oder Abstinenz belegt
- positives MPU-Gutachten
MPU ohne Fahrzeug?
- Eine MPU ist auch bei schwerem Fehlverhalten im öffentlichen Raum möglich, etwa starkes Trinken mit Pöbeln, Randalieren oder Unfällen.
- Es gibt keine feste Promillegrenze. Die Behörde beurteilt den Einzelfall.
Folgen und Strafen
- Ein betrunkener Fußgänger begeht keine Verkehrsstraftat, weil er kein Kfz führt
- Anordnen kann nur die Führerscheinbehörde, unabhängig von einem Strafurteil
- Wer die MPU verweigert, riskiert die Fahrerlaubnis
Ihr Weg zurück
individuell
Realistisch, wenn:
- keine weiteren Auffälligkeiten
- Trinkverhalten nachvollziehbar verändert
- positives MPU-Gutachten
Promillegrenzen
Für Fahrerinnen und Fahrer von Kraftfahrzeugen gelten drei Schwellen. Welche Folgen eintreten, hängt außerdem davon ab, ob Ausfallerscheinungen auftraten und ob Sie schon einmal aufgefallen sind.
| Wert | Rechtliche Einordnung | Typische Folge |
|---|---|---|
| ab 0,3 ‰ | Straftat, wenn Ausfallerscheinungen oder ein Unfall hinzukommen (relative Fahruntüchtigkeit) | Strafverfahren, Entziehung möglich |
| ab 0,5 ‰ | Ordnungswidrigkeit nach § 24a StVG, auch ohne Ausfallerscheinungen | Beim ersten Mal 500 €, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot |
| ab 1,1 ‰ | Absolute Fahruntüchtigkeit: immer Straftat nach § 316 StGB | Geld- oder Freiheitsstrafe, 3 Punkte, Entziehung mit Sperrfrist |
| ab 1,6 ‰ | Regelfall für die MPU nach § 13 FeV, auch mit dem Fahrrad | Neuerteilung nur mit positivem Gutachten |
Auch unterhalb von 1,6 ‰ kann die Behörde eine MPU anordnen. Das gilt vor allem bei wiederholten Alkoholfahrten oder wenn weitere Tatsachen auf eine Alkoholgewöhnung hindeuten, zum Beispiel ein hoher Wert ohne erkennbare Ausfallerscheinungen.
Fahrrad und E-Scooter
E-Scooter sind rechtlich Kraftfahrzeuge. Es gelten dieselben Grenzen wie beim Auto, also 0,5 ‰ als Ordnungswidrigkeit und 1,1 ‰ als Straftat.
Mit dem Fahrrad liegt die Grenze der absoluten Fahruntüchtigkeit bei 1,6 ‰. Ab diesem Wert verlangt die Führerscheinstelle auch von Radfahrern ein MPU-Gutachten, obwohl kein Auto im Spiel war. Wer es nicht fristgerecht vorlegt, riskiert den Entzug der Fahrerlaubnis. Die Behörde kann zudem das Radfahren selbst untersagen.
Fragen zu Ihrer Alkohol-MPU? Wir helfen gern.
Schreiben Sie uns einfach, wie Ihr Fall aussieht. Unser Team antwortet persönlich, unverbindlich und kostenlos.
Probezeit und Fahranfänger
In der Probezeit und bis zum 21. Geburtstag gilt 0,0 Promille (§ 24c StVG). Ein Verstoß kostet 250 € und einen Punkt. In der Probezeit kommen ein Aufbauseminar und die Verlängerung der Probezeit auf vier Jahre hinzu.
Ab 0,5 ‰ gelten zusätzlich die allgemeinen Regeln, ab 1,1 ‰ das Strafrecht. Für Fahranfänger mit Alkoholverstoß gibt es ein besonderes Aufbauseminar, das nur anerkannte Kursleiter durchführen dürfen.
Was nach der Fahrt passiert
Bei einer Straftat läuft zuerst das Strafverfahren: Die Polizei kann den Führerschein beschlagnahmen, das Gericht entzieht die Fahrerlaubnis meist vorläufig (§ 111a StPO). Später folgt ein Strafbefehl mit Geldstrafe und einer Sperrfrist von mindestens sechs Monaten. Gegen den Strafbefehl können Sie innerhalb von zwei Wochen Einspruch einlegen.
Nach Ablauf der Sperrfrist bekommen Sie den Führerschein nicht automatisch zurück. Sie stellen einen Antrag auf Wiedererteilung, frühestens sechs Monate vor Ende der Sperre. Erst dann prüft die Führerscheinstelle, ob sie ein MPU-Gutachten verlangt.
Unabhängig vom Strafverfahren kann auch die Führerscheinstelle selbst handeln, wenn sie Zweifel an Ihrer Eignung hat. Grundlage sind §§ 11 und 13 FeV.
Abstinenz oder kontrolliertes Trinken?
Die wichtigste Weichenstellung der Alkohol-MPU. Sie hängt davon ab, wie der Gutachter Ihr früheres Trinkverhalten einordnet. Die Grundlage sind die Beurteilungskriterien mit den Hypothesen A1 bis A4.
- Abstinenz ist nötig, wenn Hinweise auf eine Abhängigkeit oder einen ausgeprägten Missbrauch bestehen, etwa bei sehr hohen Werten oder wiederholten Fahrten. Der Nachweis läuft je nach Fall meist 6 bis 15 Monate. So funktioniert der Abstinenznachweis
- Kontrolliertes Trinken kann genügen, wenn es eine erste Auffälligkeit war und Sie Ihr Trinkverhalten nachweislich verändert haben. Was kontrolliertes Trinken bedeutet
Eine hohe Promillezahl bedeutet nicht automatisch, dass Abstinenz nötig ist. Ob das in Ihrem Fall so ist, klären wir im Erstgespräch anhand Ihrer Unterlagen.
Was der Gutachter wissen will
Im psychologischen Gespräch geht es um vier Themen: Wie haben Sie früher getrunken? Warum kam es zur Fahrt? Was haben Sie seitdem verändert? Und warum hält diese Veränderung auch in schwierigen Situationen?
Auswendig gelernte Antworten helfen dabei nicht. Gutachter achten darauf, ob Ihre Schilderung schlüssig ist und zu den medizinischen Befunden passt. Typische Fragen bei der Alkohol-MPU
So bereiten wir Sie vor
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, welche Hypothese wahrscheinlich ist, welche Nachweise Sie brauchen und wann ein MPU-Termin realistisch ist. Danach arbeiten wir in Einzelsitzungen an den Ursachen, bis Sie Ihre Geschichte sicher und in eigenen Worten erzählen können.
Vor dem Termin simuliert ein anderer Psychologe das Gespräch. So sehen Sie, wo Ihre Schilderung noch nicht trägt. Mehr zur MPU-Vorbereitung
Häufige Fragen
Fragen und Antworten
Ab wie viel Promille muss ich zur MPU?
In der Regel ab 1,6 ‰, beim Fahrrad genauso wie beim Auto. Darunter kann eine MPU angeordnet werden, wenn Sie wiederholt unter Alkohol gefahren sind oder weitere Hinweise auf eine Alkoholproblematik bestehen.
Brauche ich immer einen Abstinenznachweis?
Nein. Bei einer ersten Auffälligkeit ohne Hinweise auf Abhängigkeit kann kontrolliertes Trinken genügen. Bei sehr hohen Werten oder wiederholten Fahrten verlangen die Beurteilungskriterien meist Abstinenz. Mehr zur Abstinenz
Wie lange dauert die Vorbereitung auf die Alkohol-MPU?
Bei kontrolliertem Trinken meist drei bis sechs Monate, mit Abstinenznachweis sechs bis zwölf Monate oder länger. Den Takt geben die Nachweise vor.
Wie weise ich nach, dass ich keinen Alkohol trinke?
Mit Urin- oder Haaranalysen eines akkreditierten Labors nach den anerkannten Kriterien. Wichtig ist, dass der Nachweis lückenlos ist und vor der MPU vollständig vorliegt.
Kann ich die MPU wegen Alkohol umgehen?
Nein. Wenn die Behörde ein Gutachten verlangt und Sie es nicht vorlegen, darf sie davon ausgehen, dass Sie nicht geeignet sind. Ohne Gutachten gibt es keinen Führerschein.
Was kostet die MPU wegen Alkohol?
Die Begutachtungsstelle berechnet für eine Alkohol-MPU derzeit rund 728 € inklusive Blutabnahme. Hinzu kommen Abstinenznachweise und gegebenenfalls Vorbereitung. Alle Kosten
Was passiert, wenn das Gutachten negativ ist?
Sie können die MPU wiederholen. Lassen Sie das Gutachten zuerst an sich selbst schicken. Die Begründung zeigt sehr genau, woran es lag. Wir werten sie mit Ihnen aus.
Weiterlesen
Alkohol-MPU: Wir sehen uns Ihren Fall an.
Schicken Sie uns Strafbefehl oder Schreiben der Führerscheinstelle. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob Abstinenz nötig ist und wann ein Termin realistisch ist.
- Telefon0221 272 58 970
- WhatsApp (Unterlagen senden)0174 6000 640
- E-Mailinfo@mpu-koeln.de
- BeratungsstelleKreuzgasse 2–4, 50667 Köln
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